Lernwerkstatt Halle 36 e.V.

Im Frühjahr 2015 wurde der gemeinnützige Verein Lernwerkstatt Halle 36 e.V. von insgesamt zwölf Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. In einer ehemaligen Fahrzeughalle auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne, der Halle 36, die die Landeshauptstadt München zur Verfügung stellt, wurde die Lernwerkstatt aufgebaut. Seitdem entwickelt sich der Verein laufend weiter.

Gründungsgeschichte

Angesichts weltweiter Flüchtlingsströme steigen auch die Zahlen der in München ankommenden Asylsuchenden, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene. Ein großer Teil wird in der ehemaligen Bayernkaserne in München untergebracht. Diese dient der Regierung von Oberbayern als Erstaufnahmeeinrichtung sowie der Landeshauptstadt München als Gemeinschaftsunterkunft. Das Angebot der ansässigen Institutionen auf diesem Gelände umfasst vor allem Sprach-, Sport- und Freizeitaktivitäten. Handwerksfirmen, die dort täglich tätig sind und vorwiegend für die Stadt die Gebäude und Infrastruktur Instand halten, erkannten das Defizit eines strukturierten und sinnvollen Tagesablaufs der Flüchtlinge. Es entstand der Gedanken, ihnen eine berufsorientierende Maßnahme im Handwerk anzubieten und somit eventuell vorhandene Potentiale erkennen und fördern zu können. Der vorherrschende Fachkräftemangel im Handwerk spielte hier eine nicht unwichtige Rolle. Etliche Ausbildungsstellen in München und Umgebung bleiben unbesetzt, Ausbildungsbetriebe suchen händeringend nach Auszubildenden.

Vorstand

Der aktuelle Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen:
Verena Stadler (Vorsitzende), Max Hauck (Stellvertretender Vorsitzender) und Bernhard Vornehm.

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